Das Ernerfeld war seit jeher der Obstgarten des Zendenhauptortes. Seine Pracht beschrieb zum Beispiel der berühmte Chronist Johannes Stumpf 1548: "Aernen ein gar herrlich dorff und stattlicher hauptflaeck des zendens Goms .... ligt ..... auff einer schoenen fruchtbaren unnd grassreychen Hoehe ....". Da der Transitverkehr seit der Anlage der Furkastrasse 1862/64 nicht mehr durch Ernen führt, blieb das Ernerfeld in seiner einzigartigen landschaftlichen Schönheit bis heute erhalten. In letzter Zeit sind leider viele überaltete Kirsch- und Apfelbäume verschwunden. Verkehrsverein sowie Stiftung und Vereinigung bemühten sich deshalb, die Bauern mit finanzieller Beihilfe zum Anpflanzen von Obstbäumen zu animieren, damit die von weither sichtbaren Blütenpracht auch weiterhin erhalten bleibt. zurück
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