Die Ursprünge von Ausserbinn liegen im Dunkel der vorgeschichtlichen Zeit, von der es leider keine schriftlichen Zeugnisse gibt. Gräberfunde aus der Kelten- und Römerzeit belegen aber, dass das Tal bereits im 3. und 4. Jahrhundert vor Christus eine ständige sesshafte Bevölkerung hatte. Mögen die geschichtlichen Ursprünge im Dunkeln liegen, heute kann sich Ausserbinn rühmen, wohl das sonnigste der vier Dörfer zu sein, die zur politischen Gemeinde Ernen gehören. Dank seiner steilen Südhanglage geniessen die 60 Einwohner von Ausserbinn ein trockenes, beinahe mediterranes Klima.
Ein uralter Fussweg über die Binnegga nach Ausserbinn stellt seit jeher die Verbindung vom Gommerweg (Lax-Ernen-Niederwald) zum Albrunweg (Brig-Grengiols-Schärtmoosbrücke-Albrun) her. Heute ist Ausserbinn selbstverständlich ganzjährig bequem mit dem Auto wie auch mit dem öffentlichen Busverkehr erreichbar. Die Häuser des Dorfkerns von Ausserbinn liegen am steil aufsteigenden Weg, der von der alten Binntalstrasse hinauf zum alten Säumerweg führt. Zwischen den Häusern, die aus 6 Jahrhunderten stammen, schmiegen sich Ställe, Stadel, zwei Heidenhäuser sowie die von 1979 bis 1983 restaurierte St. Theodulskapelle aneinander. Die meisten der Ferienwohnungen befinden sich ausserhalb des Dorfes. Ein Gruppenhaus sowie das speziell auch wegen der feinen Wildgerichte bekannte Ausserbinner Gasthaus Jägerheim ergänzen das Unterkunftsangebot. Die Handwerksbetriebe von Ausserbinn finden Sie auf der Gewerbeliste (Link).
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