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		<title>Kultur | Gemeinde Ernen</title>
		<link>https://www.ernen.ch/gemeinde/?id=90</link>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2026 15:56:27 +0200</pubDate>
		<category>Gemeinde Ernen</category>
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			<link>https://www.ernen.ch/gemeinde/leben-wohnen/kultur/die-muehle-bonacher-95</link>
			<title>Die Mühle Bonacher</title>
			<description>&lt;p&gt;Im Gegensatz zum weit verbreiteten Typ des vertikalen Wasserrades neben der Mühle, funktionierte dieser mit einem horizontalen kleinen Wasserrad unter dem Gebäude, das den Mahlgang ohne Übersetzung mit einer direkten Achse antrieb. Dieses als Stockmühle bekannte Prinzip war vor allem im savoyischen Gebiet und in den südlichen Alpenregionen weit verbreitet. Diese Mühle ist die letzte erhaltene östlich von Brig.&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Wed, 11 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.ernen.ch/gemeinde/leben-wohnen/kultur/die-kaennel-zwischen-muehlebach-und-ernen-94</link>
			<title>Die Kännel zwischen Mühlebach und Ernen</title>
			<description>&lt;p&gt;Mit Holzchänneln wurde das Wasser über die Mulde vor dem Galgenhügel geführt. Diese Chännel wurden seit Generationen erneuert und repariert. Nachdem sie, abgelöst durch moderne Bewässerungssysteme, nicht mehr benötigt wurden, sind sie zerfallen. 1989 haben Stiftung und Vereinigung sie anhand der Vorlagen und Dokumenten im letzten bekannten Zustand wieder errichtet, als stumme Zeugen des früheren täglichen Kampfes um das Wasser.&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Wed, 11 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.ernen.ch/gemeinde/leben-wohnen/kultur/der-kalkofen-93</link>
			<title>Der Kalkofen</title>
			<description>&lt;p&gt;Auch Kalköfen, die in der Regel in der Nähe von Kalksteinvorkommen anzutreffen waren, sind damit aus dem Landschaftsbild verschwunden. Nur einige dieser stillen Zeugen alter Baukunst haben sich erhalten, so auch ein Ofen im Schlund auf etwa 1780 m.ü.M., östlich der Alpe Frid, der im Sommer 1991 restauriert worden ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Herstellung von Kalk erfolgte in mehreren Schritten. Am Anfang stand der Kalkofen, in den man die an Ort gewonnenen Kalksteine, zusammen mit viel Holz nach bestimmten Regeln in mehreren Schichten einlegte und während 2-3 Tagen bei etwa 1000 Grad erhitzte. 4-5 Tage vergingen, bis die Steine durchgeglüht waren, weitere 2-3 Tage brauchte es bis zur Abkühlung. Danach vermischte man das weissliche Kalkpulver mit Wasser; die dadurch entstandene zähflüssige Kalkmilch wurde bis zum Gebrauch auf der Baustelle in einer Erdgrube (Sumpfbad) gelagert. Erst dann stellte man auf der Baustelle mit Sand und Wasser und weiteren Beigaben den benötigten Kalkmörtel her.&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Wed, 11 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.ernen.ch/gemeinde/leben-wohnen/kultur/das-putzhaus-uef-en-egge-92</link>
			<title>Das Putzhaus üf en Egge</title>
			<description>&lt;p&gt;Beim Unterbruch der Wasserfuhren durch Unwetter oder Erdrutsche oder bei Schneefall fiel diese Wasserversorgung aus. Darum haben die Bauern Wasserreserven anlegen müssen, so zum Beispiel in einem «Putz» (Weiher) oder in grossen Holzfässern, die bei jedem Stall auf Eggen vorhanden waren. Das «Putzhaus», ein traditioneller Blockbau, diente ebenfalls der Wasserversorgung. Im Innern sind auf drei Seiten ausgehöhlte Baumstämme zum Tränken der Tiere vorhanden, in die das Wasser mit «Holzschöpfer» (Holzkelle) geleert wurde.&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Wed, 11 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.ernen.ch/gemeinde/leben-wohnen/kultur/das-jost-sigristen-haus-91</link>
			<title>Das Jost-Sigristen-Haus</title>
			<description>&lt;p&gt;Aus dem gleichen Jahr stammen drei Giltsteinöfen im Haus. Bald darauf wurde das Holzhaus vom gleichen Besitzer mit einem steinernen Anbau (mit Fassadenmalereien und Jahrzahl 1601) erweitert. 1771/72 erhielt das Haus seine heute noch grösstenteils vorhandene Ausstattung (Stube mit Täfer und Schrank) durch Iacobus Valentin Sigristen (1733-1808), einen typischen Vertreter des Ämterpatriziates im späten 18. Jahrhundert. Sigristen ist als der letzte Landeshauptmann des alten Wallis vor dem Einmarsch der Franzosen in die Geschichte eingegangen. Die Stubendecke wurde mit zwanzig flachen Kassetten verkleidet und diese mit allegorischen und religiösen Motiven ausgemalt. 1796 liess der gleiche Besitzer die Stube im steinernen Anbau ausmalen. 1989 richtete die Gemeinde zusammen mit der Stiftung und Vereinigung Heimatmuseum und Kulturpflege ein Museum ein, das uns den Alltag eines Landeshauptmannes im alten Wallis näher bringen soll.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Museum ist von Mitte Juni bis Ende Oktober jeden Mittwoch und Sonntag von 17.00-18.00 Uhr geöffnet.&amp;nbsp;Jedes Jahr findet im Sommer eine Sonderausstellung statt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Genaue Auskünfte erhalten Sie beim Tourismusbüro.&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Wed, 11 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.ernen.ch/gemeinde/leben-wohnen/kultur/aelteste-tellfresken-der-schweiz-90</link>
			<title>Älteste Tellfresken der Schweiz</title>
			<description>&lt;p&gt;Aus dieser Zeit stammen die ältesten Tellfresken auf dem Tellenhaus, welche zur Begrüssung einer innerschweizer Delegation aufgemalt wurden. Sie zeigen die Apfelschuss-Szene, den Rütlischwur und den Fall Gesslers.&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Wed, 11 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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